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Illustration

Not for me, please! I choose to act green

14. Dezember 2018 | Illustration, Umweltschutz, Lernen, Plastikmüll

„A timely, universal and critical message conveyed through the voice of a young child. This beautifully written and illustrated story provides the perfect blend of courage and responsibility to convey the growing dangers of carelessness and waste, and how individual actions can make a difference.“ writes the author Darryl E. Green about Maria Godsey’s first children book Not for me, please! I choose to act green, illustrated by studio animanova.

It’s in the news everyday. We are not only polluting our planet we have also caused a change in climate with a culture of greedy growth and lazy consumption. You don’t need to have your own children to know that this is wrong, uneresponsible and not acceptable. But it feels devastating when you have to explain this to the innocent that they will suffer most on the results of our neglecting behaviour to an extend we are unable to imagine today. It is clearly on us to change our mindset, behaviour and actions. It is on us to say Not for me please! There are options, we can choose and make better decisions. We can share and teach what we learn and know. There is hope when we collectivly understand the interconnectedness we have with our environment and planet, we can begin to make smarter choices and act green.

In this book you will meet little Luke who wittnesses first-hand the damage caused to the environment. He changed his ways thinking about the effect of his actions on the planet and starts making choices that are more sustainable. Using his helpful phrase, “Not for me, please!”, he shares examples of choosing differently to act green. He demonstrates why plastic, waste and overconsumption are harmful and what you can do to impact this with the choices you make.

Collage

Illustrating such an important book is a wonderful challenge. To depict the threatening waste scenario realistically I came up with the idea of collage. To emphasize contrast between happy and sad, deceptive and real I end up mixing real images / photos (i took in my neighbourhood to picture the surrounding madness) with the imaginative, simplified hand-drawn world of our main character.

Please explore yourself: Not for me please! I choose to act green can be found here: self-published on amazon

Or learn more on Maria Godsey’s page: www.lukes-choices.com

Die Zauberhafte Physik ermöglicht MINT zum Anfassen

16. November 2018 | Illustration, Bilder, Umweltschutz, MINT, Lernen

In den zurückliegenden Jahrhunderten haben sich die Menschen dem humanistischen Bildungsideal verschrieben. Angesichts der globalen Veränderungen wird es jedoch erforderlich, das humanistische Bildungsideal durch ein naturwissenschaftliches zu ergänzen: unsere Welt braucht neben dem Respekt und der Verantwortung gegenüber dem Menschen auch Verständnis und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur.

Technische Entwicklungen und ihre Folgen beeinflussen unser Leben und unsere Umwelt. Wir müssen in der Lage sein, sie zu beurteilen. Daher müssen naturwissenschaftliche Kenntnisse  verstärkt Eingang in die Gesellschaft finden und zum Bildungskanon gehören. Das Projekt Zauberhafte Phsyik, von Maren Heinzerling ins Leben gerufen, weckt mit einfachen Experimenten das Interesse für Naturwissenschaften bei Grundschulkindern im Alter von 6 bis 12 Jahren. Es vermittelt mit geringen Mitteln sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum physikalische Grundkenntnisse. MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zum Anfassen motiviert zu weiterer Beschäftigung und schafft ein Fundament zur Achtung gegenüber der Natur.

In einer Broschüre kommen nun alle drei Projektbausteine übersichtlich zusammen: Unterrichtsmodule für Physikstunden in der Schule, Klasse 2 bis 5 und die Sprach- und Sachkisten, die beim Deutsch lernen / Lesen lernen mit Physik helfen. Dass Physik auch Spaß machen kann, zeigen Partyversuche, die studio animanova illustrieren durfte.

www.zauberhafte-physik.net

Kids for the Ocean – das Buch zur Initiative von Anne Mäusbacher

27. Juli 2018 | Illustration, Umweltschutz

Plastik ist zu einem Riesenproblem auf unserem Planeten geworden. Ob an Land oder unter Wasser, es verschmutzt die Umwelt und ist schädlich für Tier und Mensch. Plastik ist billig und hat sich durch uns Menschen über den gesamten Planeten verteilt. Auf dem Meeresgrund bildet sich bereits eine neue Sedimentsschicht – der Plastikhorizont. Kaum sichtbares Mikroplastik fließt täglich ins Meer. Dort kann es von den Tieren nicht unterschieden werden und wandert als falscher Plankton in deren Nahrungskette. Und auf diesem Weg auch auf unseren Teller.  Selbst in Plastikflaschen für gesundes Mineralwasser wurde Mikroplastik nachgewiesen. Wir produzieren weltweit soviel Müll, dass die Recyclingindustrie nicht mehr hinterher kommt. Riesige Müllhalden wachsen in den ärmsten Ländern, die Schiffsladungen voller s´-Schrott aus der Zivilisation aufnehmen. Zivilisation? Eher Wahnsinn, aber traurige Realität. Es ist längst an der Zeit umzudenken und nach Alternativen zu suchen – und diese umzusetzen.

Anne Mäusbacher ist dazu ein tolles Vorbild. Sie hat ihre Erfahrungen von Strandsäuberungsaktionen bis hin zum plastikfreien Haushalt in einem Buch zusammengeführt. Dort berichtet sie u.a. über die Funktion der Ozeane, verschiedene Plastikarten und stellt globale Inititativen vor, die gegen die Vermüllung der Weltmeere angehen.
Wir alle können unser bisheriges Verhalten hinterfragen und neue Wege gehen. Plastik vermeiden oder sogar ganz aus dem Leben verbannen ist ein erster Schritt bis die Industrie umdenken lernt. Auch dazu gibt es im Buch viele Anleitungen und Inspirationen zu Alternativen.

Das Buch Kids for the Ocean ist an Pädagogen und Kinder addressiert. Es beinhaltet Anregungen und Übungen und schafft es die Komplexität des Themas und auch die Dringlichkeit zu einem verantwortungsvollem Handeln anschaulich und begreifbar zu machen. Ganz sicher eine Bereicherung für jeden Lehrplan, für Familien, Horte, Vereine … und auch jeden Erwachsenen.

Das Buch kann man direkt beimVerlag bestellen – www.pazifik-infostelle.org

Wer mehr über Anne Mäusbacher und ihre Initiative(n) erfahren will – www.beachcleaner.de

Für studio animanova ist es eine besondere Freude mit Illustrationen, Infografiken und Anleitungen für das Buch Kids for the Ocean beitragen zu können – https://animanova.de/portfolio/kids-for-the-ocean/

Über die Vorzüge des Graphic Recording

30. Juni 2018 | Illustration, Graphic Recording, Bilder

Wenn Menschen miteinander reden, diskutieren, präsentieren oder zusammenarbeiten kann dies dokumentiert werden. Hier kommt der Graphic Recorder ins Spiel. Zuhörend und zeichnend nimmt er auf, was gesagt wird. So entsteht zeitgleich ein Graphic Recording, eine visuelle Dokumentation aus Bildern und Worten. Digitalisiert kann es leicht verbreitet und geteilt werden. Aber warum in Bildern dokumentieren? Warum illustrieren?

I. Ein Bild bleibt im Gedächtnis
Man hat herausgefunden, dass wir uns nur an 10% dessen erinnern, was wir hören und an 20%, was wir lesen. Wir erinnern uns jedoch an 80% dessen, was wir mit unseren Augen sehen. (Syntactic Theroy of Visual Communication, Lester, P.M. 2006)

II. Bilder werden schnell verstanden
Durch Straßenschilder navigieren wir im Verkehr. Unser Gehirn benötigt 150ms um ein Bild zu erkennen. Nach nur 100ms hat es dem Bild eine Bedeutung zugeordnet. Durch Bilder begreifen wir also schneller und können drüberhinaus auch komplexere Zusammenhänge erfassen und diese leichter verstehen. (Speed of processing in the human visual system,  Nature, Vol 381, Thorpe,  S., Fize, D. & Marlot, C. 1996 & On the time course of visual word recognition, Journal of Cognitive Neuroscience, Vol 18, Holcombe, P. & Grainger, J. 2006)

III. Bilder wecken unsere Neugier und motivieren
Eine Bild fällt auf, sticht aus einem Text hervor. Es führt unser Auge und lenkt unsere Aufmerksamkeit. Man hat festgestellt, dass allein der Einsatz unterschiedlicher Farben um 80% mehr motiviert einen Text zu lesen, als ohne. Farben und Bilder, visuelle Darstellungen regen an und erhöhen die Teilnahme. (The persuasive properties of color, Marketing Communicaitons, Green, R. 1989)

IV. Mit Bildern besser lernen
„Ohne die Illustrationen in der Bauanleitung hätte ich den Schrank niemals zusammenbauen können!“ Menschen, die einer Anleitung mit Bild und Text folgen, haben dreimal mehr Erfolg (Faktor 3,23) als Menschen ohne eine Anleitung mit Bildern. Bilder ermöglichen Reflektion – „Habe ich die richtige Schraube benutzt?“ Das Bild in der Bauanleitung gibt Feedback. Und man hat Lust daran aufzubauen, weiter zu machen. So entsteht ein Lernprozess. Und Bilder helfen enorm dabei. (Effectiveness of text illustrations, Educational Communication and Technology, Levie, W. J. & Lemtz, R. 1982)

V. Es macht Spaß und ist kreativ
Mit Bildern erzählen ist kreativ und regt an. Mir persönlich macht es mehr Spaß ein Graphic Recording zu betrachten, Verbindungen zu entdecken, eine Übersicht zu erhalten als seitenlangen Text zu lesen.
Aber das soll jeder für sich selbst herausfinden.

20 Jahre studio animanova

17. Juni 2018 | Animation, Illustration, Graphic Recording

Vor 20 Jahren hat sich das kleine Studio in der Berliner Mitte gegründet. Die Zeit rast und Dinge verändern sich. Anlass genug für eine neue Website. Googletauglich, SEO-funktional, responsive und natürlich EU-DSGVO-konform, wobei hier noch manches unklar ist. Wir jedenfalls geben unser Bestes und sammeln sowieso keine Daten. Versprochen.
Leider sind die neuen Veränderungen bilderdiskriminerend. Schwierig für ein visuelles Produkt. Der Ranking-Algorithmus will Text. Deswegen sehen heute wohl auch alle Websiten gleich aus. Persönlich finde ich das sehr schade, bildet es doch den absurden Gegensatz zur Definition digitaler Medien – die sagt, dass digitale Medien Mittel zur Kommunikation sind, die hauptsächlich visuell abläuft …

Über 20 Jahre ist nicht nur das studio gewachsen, sondern auch die alte Website. Damit sie nicht ganz verloren geht hat sie einen Platz im Archiv gefunden. Besuchszeiten gibt es auf Anfrage, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Das alte HTML ist zwar nicht einsturzgefährdet, aber Google hat sie gebannt, SEO nie unterstützt und für die EU-DSGVO will sie sich auf ihre alten Tage nicht mehr interessieren. Wer es gut mit ihr meint, schreibt ihr eine Postkarte. Da freut sie sich.